Bleiben Sie auf dem Laufenden

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Veterinärmedizin und Tipps aus unserer Praxis zur Verfügung stellen.

 

Vacci-Check Test

 

Liebe Tierbesitzer,

 

ab sofort können Sie bei uns in der Praxis die Impfantikörper gegen Parvovirose, Canine Hepatitis und Staupe  Ihres Hundes mithilfe des Vacci-Check Test bestimmen lassen.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Neuer Onlineshop für Tierfutter und Tierbedarf

 

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir seit Ende März einen eigenen Onlineshop für Tierbedarf und Tierfutter besitzen.

Ihr Tierfutter von Royal Canin, Hill's und NutriLabs sowie Tierbedarf und -zubehör können Sie nun also online direkt zu sich nach Hause bestellen!

 

Unser Onlineshop

Flöhe richtig bekämpfen

 

Liebe Tierbesitzer,

 

 

wissen Sie, wie Sie sich bei einem Flohbefall Ihres Tieres verhalten sollten? Oder wie Sie diesen feststellen können?

Wir möchten Ihnen gerne einige wichtige und wissenswerte Dinge mit auf den Weg geben, da wir in den letzten Wochen wieder vermehrt Tiere (auch z.B. Wohnungskatzen) mit zum Teil massiven Flohbefällen in der Praxis hatten.

 

Flöhe sind bei unseren Haustieren die mit Abstand häufigsten Hautparasiten. Leider sind sie auch nicht so selten, wie man vielleicht meinen mag. Ein Flohbefall hat entgegen landläufiger Meinungen übrigens auch nichts mit mangelnder Hygiene oder Sauberkeit zu tun! Richtig ist jedoch, dass es langwierig sein kann, sich wieder komplett von den Flöhen zu befreien.

 

Die Symptome eines Flohbefalls sind vielfältig und reichen von kaum Symptomen bis hin zum Kratzen ohne Unterlass, Ekzemen, allergischen Reaktionen, Hautinfektionen sowie Anämien (Blutarmut, in diesem Fall durch massiven Flohbefall). Weiterhin können durch die Flöhe Bandwürmer übertragen werden.

 

Flöhe leben nicht nur auf unseren Tieren, sondern auch in der Umgebung. Also in der Wohnung und gegebenenfalls auch im Auto, wenn Ihre Tiere dort häufig sind.

Eine Faustregel besagt, dass sich pro Floh auf dem Tier etwa 100 weitere Flöhe in Form von Eiern, Larven und ausgewachsenen Flöhen in der Umgebung befinden. Selbst der Fund eines einzigen Flohs oder der ausschließliche Nachweis von Flohkot sollte also behandelt werden, vor allem da Flöhe sehr fruchtbar sind (ein einziges Weibchen legt etwa 27 Eier pro Tag).

 

Flohkot, das sind übrigens die schwarzen Krümel im Fell, die man teilweise mit bloßem Auge sieht, aber auch mit einem Flohkamm herauskämmen kann. Gibt man diese Krümel auf ein feuchtes Taschentuch und reibt sie etwas, entstehen bräunlich-rote Flecken. Das ist ein Teil des gesaugten Bluts, dass die Flöhe zur Ernährung ihrer Larven wieder unverdaut ausscheiden.

Flohlarven können in Extremfällen bis zu 6 Monaten in ihren Kokons ausharren (die sie übrigens auch vor den meisten Insektiziden schützen) und schlüpfen teilweise erst auf bestimmte Reize hin (Licht, Bewegung, Wärmeunterschiede, Erschütterungen).

Dies erklärt auch, warum Tiere nach einem Aufenthalt in der Tierpension in der Urlaubszeit oft vermeintlich mit Flöhen befallen nach Hause zurückkommen. Meist waren diese Flöhe jedoch innerhalb der Wohnung in ihren Kokons und haben bei der Rückkehr der Tiere und Menschen (und damit auch diverser Schlupfreize) innerhalb von Minuten massenhaft ihre Puppenhüllen verlassen und die Tiere befallen.

Floheier findet man vor allem bei den Fress- und Schlafplätzen der Tiere, während sich die Larven an dunkle, warme (und feuchte) Orte verkriechen und sich dort verpuppen, also z.B. in Fußleisten, Teppichböden, Polstermöbeln, Bodenritzen, unter Regalen und anderen Möbeln usw.

Das ist auch der Grund dafür, warum Flohbomben und Fogger meistens keinen großen Erfolg bringen. Der Wirkstoff verteilt sich in der Luft und sinkt dann nach unten – aber eben nicht dorthin, wo die Larven sich verkriechen.

Viel sinnvoller sind hier Sprays, das man gezielt auch an solche Stellen bringen kann.

 

Generell sollte bei einem Flohbefall alles waschbare bei mindestens 60°C gewaschen werden.

Den Rest der Wohnung sollte man ebenfalls gründlich reinigen und behandeln. Ein besonderes Augenmerk gilt hier den oben erwähnten Stellen und den Fress- und Schlafplätzen ihrer Tiere.

Vergessen Sie in Ihren Planungen bitte nicht Ihr Auto. Auch hier können sich Eier, Larven und Flöhe befinden!

 

Weiterhin sollten natürlich sämtliche Tiere über mehrere Monate hinweg behandelt werden, um auch spät ausschlüpfende Larven letztendlich abzutöten.

Für die Behandlung der Tiere empfehlen wir Spot-On-Präparate oder Kautabletten.

 

 

Wichtig: Um Ihnen das richtige Präparat mitgeben zu können, benötigen wir ein aktuelles Gewicht des Tieres!

Denken Sie bitte ebenfalls daran Ihre Tiere zu entwurmen, da Flöhe sehr häufig auch Bandwürmer übertragen.

Wir raten zudem dringend von Flohmitteln ab, die ätherische Öle enthalten. Diese sind meistens sehr reizend für Haut und Atemwege Ihrer Tiere und können besonders Katzen extrem schaden, da diverse ätherische Öle für sie hochgiftig sind!

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass Sie einen Flohbefall mit den richtigen Mitteln normalerweise gut in den Griff bekommen können.

Hervorzuheben ist hier aber natürlich auch die monatliche Prophylaxe – die Flohzeit geht jetzt, wo es draußen kälter wird, erst wieder richtig los.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben beraten wir Sie zu diesem Thema auch gerne telefonisch oder persönlich!

 

 

Alle Jahre wieder - SILVESTER

Liebe Kunden,


Silvester rückt näher und damit auch ein möglicherweise angstauslösender Moment für ihre Tiere.
Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig um entsprechende Beruhigungsmittel, falls Sie ein ängstliches Tier haben!

Viele Mittel brauchen einige Tage, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Mit einigen sollte man sogar bereits eine Woche vor Silvester beginnen.
Es gibt homöopathische, pflanzliche, auf Milcheiweiß basierende sowie konservativ chemisch wirkende Medikamente.

Wir beraten Sie gerne vor Ort oder am Telefon individuell! Es ist allerdings sinnvoll, wenn Sie sich selbst schon einmal über die verschiedenen Präparate und Wirkungsweisen informieren und uns Ihre Favoriten nennen.

 

 

Vorsicht vor Gift!

Liebe Tierbesitzer,
leider haben wir in letzter Zeit gehäuft Fälle, in denen Hunde beim Spaziergang Gift aufgenommen haben. In einigen Fällen konnten wir hier Rattengift nachweisen.
Da wir nicht wissen ob Unbekannte absichtlich Rattengift auslegen oder in Köder verpacken, möchten wir Sie bitten vermehrt darauf zu achten, dass Ihr Hund beim Spaziergang nichts frisst.

Bei länger anhaltenden Blutungen im Kot, Urin, am Zahnfleisch etc. sollten sie sofort einen Tierarzt aufsuchen!
Sollten Sie verdächtige Substanzen oder Köder bemerken setzen Sie sich bitte mit der Polizei in Verbindung.

 

 

Myxomatose im Ruhrgebiet

 

Liebe Kaninchenbesitzer,

es ist leider wieder soweit: die Myxomatose ist im Ruhrgebiet ausgebrochen und es sind bereits sehr viele Kaninchen erkrankt und gestorben. Es gibt gegen den durch Stechmücken übertragenen Myxomatosevirus kein Heilmittel.

Wir möchten Sie daher dringend dazu aufrufen, nachzusehen, ob ihre Kaninchen einen gültigen Impfschutz gegen Myxomatose besitzen! Die Myxomatoseimpfung muss alle 6 Monate aufgefrischt werden.

Bitte denken Sie daran, dass auch Wohnungskaninchen erkranken können.

 

 

Tierkrankenversicherungen

 

Krankenversicherungen für Tiere werden immer populärer. Die Leistungen gehen von einer reinen OP-Übernahme bis hin zur Übernahme von Impfungen, Wurmkuren usw.

Mit einigen Versicherungen können wir direkt abrechnen (z.B. mit der Agila). Das heißt, Sie müssen bei uns nichts bezahlen und können sich zurücklehnen - wir regeln alles für Sie!

 

 

 

Nicht vergessen: Wurmkuren für Ihr Haustier

 

Fachleute empfehlen, Hunde und Katzen alle drei Monate zu entwurmen. Wann haben Sie zuletzt Ihr Tier behandeln lassen? Wir beraten Sie gerne.

 

 

Futtermittelunverträglichkeit und Futtermittelallergie bei Hund und Katze

 

Das Futter, das Ihr Tier frisst, spielt eine essentielle Rolle für seine Gesundheit und sein Wohlergehen.

Bei der Auswahl des richtigen Futters sind neben ernährungsphysiologischen Aspekten (Ausgewogenheit, Energiebedarf abhängig vom Alter und körperlicher Beanspruchung) auch auf qualitative Merkmale zu achten. So sollte ein Futter eine hohe Verdaulichkeit seiner Inhaltsstoffe aufweisen und es sollte auf künstliche Aroma- oder Konservierungsstoffe verzichtet werden.

Manche Hunde und Katzen reagieren relativ empfindlich auf bestimmte Futtermittel. Die Reaktionen darauf reichen von einfachem Juckreiz besonders an Zahnfleisch, Lefzen und am After bis hin zu Erbrechen, Durchfall oder gar schweren Haut- und Ohrenentzündungen.

 

 

Prinzipiell muss man zwischen einer Futtermittelunverträglichkeit und einer Futtermittelallergie unterscheiden.

 

 

Bei der Futtermittelunverträglichkeit reagiert das Tier auf bestimmte Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Dabei handelt es sich um ein relativ einfaches Problem, wobei meist die Futterumstellung auf ein hochwertiges Futter ohne Zusatzstoffe ausreicht. Die Futterumstellung ist hierbei die einzig mögliche Diagnostik und zugleich auch Therapie.

 

 

Die Futtermittelallergie ist eine Immunreaktion des Körpers auf einen bestimmten Inhaltsstoff, der fast immer ein Protein ist. Allergien können lebenslang dauern, weshalb dieser Inhaltsstoff dauerhaft von der Ernährung ausgeschlossen werden muss. Die Diagnosestellung der Futtermittelallergie ist nicht ganz einfach und verlangt oftmals ein hohes Maß an Geduld vom Tierbesitzer und Tierarzt.

 

 

Verschiedene Labors bieten mittlerweile einen Bluttest zur Untersuchung von Allergien auf bestimmte Futtermittel an. Dabei werden im Serum des Tieres Antikörper gegen Proteine beispielsweise Rind oder Milch nachgewiesen. Eine 100%ige Sicherheit bieten diese Tests allerdings nicht, da die Anwesenheit von Antikörpern nicht immer auch Symptome nach sich zieht. Des weiteren beeinflussen einige Medikamente wie z.B. Kortison den Nachweis dieser Antikörper.

 

Daher ist in den meisten Fällen eine Ausschlussdiät mit einer bisher nicht gefütterten Proteinquelle (z.B. Pferd) und einer neuen Kohlenhydratquelle (z.B. Hirse) zu empfehlen. Wichtig ist, dass nebenbei keinerlei andere Futtermittel oder Leckerchen aufgenommen werden können. Die Diät sollte mindestens 6 Wochen gegeben werden, um ein aussagekräftiges Resultat zu erzielen. Treten vor Ablauf dieser Zeit heftige Reaktionen auf, so muss selbstverständlich auf eine andere Diät umgestellt werden.

 

Einige Firmen bieten auch spezielle Futtermittel an, bei denen die Proteine hydrolysiert, d.h. zerkleinert wurden. Das Immunsystem des Körpers erkennt diese Proteine dann nicht mehr als fremd und entwickelt so auch keine Reaktion darauf.

 

 

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Tier eine Futtermittelunverträglichkeit/- allergie haben könnte oder wurde diese bereits nachgewiesen?

 

 

Dann sollten Sie das unbedingt Ihrem Tier zu Liebe abklären lassen.

 

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

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